Vergessen Sie dicke Papierordner im Keller der Hausverwaltung. Der Gesetzgeber schreibt vor: Das Bauwerksbuch ist zwingend elektronisch zu führen.
Seit dem 1. Juli 2024 ist die zentrale Bauwerksbuchdatenbank der Stadt Wien online. Eigentümer müssen dort zwar nicht das gesamte Buch hochladen, aber entscheidende Metadaten registrieren: Das Datum der Erstellung, die elektronisch signierte Bestätigung des Erstellers, das Datum der Erstprüfung und eine unterfertigte Bestätigung der Prüferin/des Prüfers über diese Erstprüfung.
Ein Bauwerksbuch ist niemals "fertig". Es ist ein dynamisches System. Jede Sanierung, jeder Tausch einer Heizungsanlage (gemäß § 118 Abs. 3 BO) und jedes Prüfprotokoll muss laufend eingepflegt werden. Auch wir bieten hierfür eine Lösung an: Über unser optionales Bauwerksbuch-Portal werden anstehende Prüftermine, offene Mängel und hinterlegte Dokumente pro Objekt übersichtlich geführt.
Eine häufige Frage von Hausverwaltungen: Gibt es eine Software, mit der man das Bauwerksbuch erstellen oder verwalten kann? Die Erstellung selbst ist keine Software-Frage — sie erfordert eine fachkundige Begehung vor Ort und die Beurteilung durch einen befugten Ersteller. Kein Tool ersetzt das geschulte Auge eines Baumeisters oder Ziviltechnikers. Anders sieht es bei der laufenden Verwaltung aus: Prüfzyklen überwachen, Fristen im Blick behalten, Maßnahmenpläne nachverfolgen, Dokumente zentral ablegen — das sind Aufgaben, für die digitale Lösungen zunehmend gefragt sind. Aktuell arbeiten viele Hausverwaltungen noch mit Excel-Listen oder Papierordnern. Wer mehrere Gebäude betreut, stößt damit schnell an Grenzen.
Für Kunden, die ihr Bauwerksbuch über uns erstellen lassen, bieten wir als optionalen Zusatzservice unser Bauwerksbuch-Portal an: Prüfzyklen, Mängelkategorien und Dokumente werden dort pro Objekt geführt — mit Ampelstatus und anstehenden Terminen.
Wir übernehmen die komplette Abwicklung nach § 128a WBO –
von der Archiv-Recherche bis zur
Registrierung bei der Stadt Wien.